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Für Schülerinnen und Schüler – Konflikte im Schulalltag: Pausenhof, Klassenraum, Freundschaften.
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Was ist Gewaltfreie Kommunikation?
Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine Methode, die der amerikanische Psychologe Marshall Rosenberg entwickelt hat. Ihr Ziel ist einfach: echte Verbindung zwischen Menschen schaffen – auch und gerade dann, wenn es Konflikte gibt.
Der Grundgedanke ist, dass die meisten Konflikte nicht entstehen, weil Menschen böse sind, sondern weil sie nicht gelernt haben, ihre Gefühle und Bedürfnisse klar auszudrücken. Wer das kann, findet leichter Lösungen – ohne Vorwürfe, ohne Eskalation.
1
Beobachtung
Was ist konkret passiert? Nicht bewerten, nur beschreiben.
„Du bist immer so unordentlich."„Du hast heute drei Mal das Geschirr stehen lassen."
2
Gefühl
Wie fühle ich mich dabei? Nicht als Vorwurf, sondern als ehrliche Aussage über mich.
„Du machst mich wahnsinnig."„Ich bin frustriert."
3
Bedürfnis
Was brauche ich? Hinter jedem Gefühl steckt ein unerfülltes Bedürfnis – nach Respekt, Ordnung oder Verbindung.
„Mir ist wichtig, dass wir uns die Arbeit teilen."
4
Bitte
Was wünsche ich mir konkret? Eine klare, umsetzbare Bitte – keine Forderung.
„Kannst du heute Abend das Geschirr wegräumen?"
Warum dieser Aufbau?
Die vier Schritte trennen Beobachtung von Bewertung und Ich-Botschaften von Vorwürfen. Das klingt einfach – ist aber für die meisten Menschen ungewohnt. Deshalb braucht es Übung. Genau dafür ist dieser Trainer da.